AGAVACEAE NOLINACEAE
CACTACEAE

Manfreda hauniensis (Petersen) Verhoek-Williams

Brittonia 30: 165. 1978.

Agave hauniensis Petersen 1947.
Manfreda insignis Matuda 1966.
Manfreda malinantenangensis Matuda 1976.

Typ: Cult. BG Kopenhagen (Anonymus P 1875/459 C).

Vermehrung durch seitliche Rhizome, Rhizomdurchmesser 7 cm. Die variabel linealischen bis lanzettenförmigen, rinnigen, ledrigen grünen Blätter sind 35-92 cm lang und 4-10,5 cm breit. Die Blattränder sind dunkelgrün oder purpurfarben, knorpelig, durchscheinend/glasartig und variabel gezähnt.

Der ährig geformte Blütenstand wird 2-3,8 m hoch. Der dichtgedrängte, blütentragende Teil ist 22,5-41,5 cm lang und formt 23-40 aufrecht sitzende, ausgebreitete gelb-grüngefärbte Blüten. Der ellyptisch bis eiförmige Fruchtknoten ist 12-22 mm lang. Die trichterige Blütenröhre ist 14-20 mm lang. Der rötlich bis braune Griffel überragt die Blütenröhre um 72-108 mm. Die keulenförmigen Narben sind dreilappig.

Die ellyptisch geformten Kapselfrüchte sind 16-24 mm lang und 10-19 mm breit. Die schwarzen Samen sind bis 3 mm lang und bis 4 mm breit.

Blütezeit: November.

Manfreda hauniensis, Vertreter der Sektion/Serie Brunneaea wächst in den mexikanischen Bundesstaaten Guerrero, Mexiko und Morelos auf Lavafeldern, felsigen Hängen in Eichenwäldern, auf Lichtungen in 700-2010 m Höhe.

Typisch ist die Größe adulter Exemplare und die langen stechenden Enddornen (Verhoek-Williams, 1975, 229).

Das Artepitheton hauniensis (Haunia für Kopenhagen), verweist auf die kulltivierten Pflanzen im Botanischen Garten.

Manfreda

Manfreda hauniensis Herbarblatt von A. Garcia-Mendoza.