AGAVACEAE NOLINACEAE
CACTACEAE

Coryphantha pycnacantha (Martius) Lemaire

The Cactées 35. 1868.

Synonyme nichtr kpl. aufgelistet:
Mammillaria pycnacantha Martius 1832.

Typ: (lecto-icono): Martius, Nov. Act. Nat. Cur. 15. t. 17.

Coryphantha pycnacantha wächst einzeln oder Gruppen bildend, Wurzelsystem rübenartig bis faserig, Einzelpflanzen kugelförmig, Scheitel wollig, Wuchshöhe und Durchmesser 5-7 cm, Epidermis blaugrün, Warzen variabel, bis 1,5 cm lang, Areolen wollig, 4 mm lang, Bedornung dicht, weiß, grau, braun, Mitteldornen 2-4, kräftig, variabel, 1,3-1,9 cm lang, Randdornen 6-15, nadelig, variabel ausgebreitet, 0,8-1,8 cm lang.

Blüten trichterförmig, variabel um den Scheitel erscheinend, gelb, 30 mm, Durchmesser 45 mm, mit rotem Schlund und Mittelstreifen.

Kapselfrüchte variabel, kugelförmig, länglich, grün, mit anhaftenden Blütenresten, 24 mm lang, 13 mm breit, Samen niierenförmig, braun, netzgrubig, 2,5 mm lang, 1,5 mm breit.

Blütezeit: Sommer bis Herbst, unregelmäßig, je nach Standortbedingungen.

Coryphantha pycnacantha wächst in den mexikanischen Bundesstaaten Hidalgo, Puebla und Veracruz, in unterschiedlichen Bodenformationen, in trockenem Grasland, an flachen Hängen. Vergesellschaftet mit zahlreichen Kakteen- und Sukkulenten-Arten.

Coryphantha pycnacantha ähnelt Coryphantha elephantipes, gleichwohl werden Unterschiede in Dornen- und Blütenstruktur deutlich.

Durch Aktivitäten stark gefährdet.

Das Artepitheton (griech. pyknos=dicht) verweist auf die dichte Bedornung.

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Coryphantha pycnacantha Am Standort in Puebla, Mexiko. Photo: S. Pedro